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Rückblick

auf 40 Jahre

KlM v. der

Innleit´n

Rückblick auf 40 Jahre KlM v.d. Innleit´n - Link einfach anklicken (Kompletttversion) - oder direkt lesen (Auszug): Rückblick auf 40 Jahre KlM Zucht im Zwinger von der Innleit’n. Am 23.10.1977 ist der A Wurf von der Innleit’n gefallen, am 18.10.2015 der A II-Wurf, mit dem meine aktive Züchtertätigkeit endet. Mein junger Rüde, Asco II v. d. Innleit’n, lässt mich aber hoffen auch in Zukunft züchterisch tätig zu sein. Nachdem ich am 06.12.2017 mein vierzigjähriges Zwingerjubiläum feiern konnte und nun die Nachkommen meines letzten Wurfes ihre jagdliche Ausbildung und Prüfungen weitgehend abgeschlossen haben, möchte ich einen kleinen Rückblick und Bilanz meiner züchterischen Tätigkeit ziehen. Meine züchterischen Bestrebungen standen von Anfang an unter dem Motto: Jäger züchten mit praxis- und prüfungsbewährten Hunden nur für Jäger! Von Beginn an war es mein erklärtes Zuchtziel, den KlM als vielseitig ver-wendbaren Vollgebrauchshund zu züchten, mit dem alle bei uns vorkommen-den Wildarten bejagt und waidgerecht nachgesucht werden können. Der angestrebte Universaljagdgebrauchshund sollte aufgrund seiner jagdlichen Veranlagung und Intelligenz bei sachgerechter Ausbildung und Führung allen Anforderungen der Jagdpraxis genügen. Die VGP ist für mich die wichtigste Zucht- und Jagdeignungsprüfung. Eine solide Ausbildung und das Bestehen einer VGP gewährleisten eine vielseitige Ausbildung und Basis für die Jagdpraxis. Hierbei zeigt sich, ob ein Jagdhund die erforderlichen Anlagen und Leistungen erbringt, ob er mit einem stabilen Nervenkostüm ausgestattet ist und sich neben der Jagdeignung auch als möglicher Zuchthund präsentiert. Ein Hund ohne bestandene VGP ist kein qualifizierter Zuchthund! Eine jährlich stattfindende B-VGP würde der gesamten KlM-Zucht zu einem erheblichen Leistungsschub verhelfen. Der von mir angestrebte regionale KlM-Schlag (Heidewachtelschlag) sollte insbesondere: · Für alle Arbeiten vor und nach dem Schuss, vielseitig verwendbar sein              und spurlaut jagen, · Talent für die Schweißarbeit haben – vor allem für die Rehwildnachsuche, · ausreichende Wild- und Raubzeugschärfe, verbunden mit Wesensfestigkeit aufweisen, · bei guter körperlicher Substanz seine Mittelgröße beibehalten und · eine robuste Gesundheit haben            und neuerdings auch für die Schwarzwildbejagung brauchbar sein. Jeder meiner Zuchthunde musste als viel bejagter Gebrauchshund sein Können ständig unter Beweis stellen. So habe ich mit meinen Zuchthündinnen über 500 schwierige Rehwildnachsuchen und mehrere Nachsuchen auch auf Schwarz- und Rotwild erfolgreich durchgeführt. Neben der Bewährung in der jagdlichen Praxis halte ich es, insbesondere aus Gründen der züchterischen Ehrlichkeit für selbstverständlich und unverzichtbar, die Zuchthunde auf Zucht- und Gebrauchsprüfungen zu führen und die diversen Leistungszeichen des JGHV zu erwerben, um so deren Leistungsfähigkeit und Zuchttauglichkeit offenzulegen. Gerade die Erkenntnisse aus der Epigenetik bestätigen, wie wichtig es ist, alle jagdrelevanten Gene unserer Jagdhunde über viele Generationen hinweg regelmäßig in der Jagdpraxis zu aktivieren. Alle Zuchthündinnen wurden von klein auf jagdlich geführt und haben die Praxis kennengelernt, damit waren sie nach den Prüfungen bereits für den Jagdgebrauch einsetzbar und durften bis zu ihrem Lebensende jagen. Für mich war es nie ein Widerspruch jagdliche Leistungen auf hohem Niveau und Spitzenleistungen auf Prüfungen zu vereinen. Um das zu beweisen, habe ich meine Zuchthündinnen oft nach dem sie sich in der jagdlichen Praxis und diversen Prüfungen bereits bewährt hatten, nochmals auf Internationalen Verbandsgebrauchsprüfungen, Verbandsschweißprüfungen usw. geführt. Voraussetzung dafür ist kontinuierliches, konsequentes und leistungs-förderndes Führen in der Jagdpraxis. Und nur so können diese Leistungen auch bis ins hohe Alter jederzeit abgerufen werden. Es ist mir eine große Genugtuung, dass es mir gelungen ist eine durchgezüchtete Mutterlinie aufzubauen, die bis heute Bestand hat. Je mehr ich mich mit den züchterischen Belangen befasst habe, war für mich erkennbar, dass ich meine Zuchtziele am sichersten mit kontinuierlicher Linienzucht erreichen kann. Nach Abwägung der Risiken und Chancen habe ich bewusst diese Zuchtmethode gewählt. Die Entstehungsgeschichte vieler Tierrassen zeigt, dass die größten Zuchtfortschritte mit Linienzucht erreicht wurden. Gerade so unverzichtbare Eigenschaften wie Raubzeugschärfe, Spurlaut usw., die vielen Zuchttieren der Rasse fehlen, lassen sich damit festigen und zuverlässiger weitervererben. Eine sehr gute Kenntnis der Eigenschaften der Elterntiere und deren selbstkritische Beurteilung sind dafür allerdings Voraussetzung. Siehe dazu auch: Zucht / Abstammungsnachweise Eine ausreichende Wild und Raubzeugschärfe sind für einen „Brauchbaren Jagdhund“ unverzichtbar. Diese Hunde müssen ein krankes Reh niederziehen und abtun, den kranken Fuchs abwürgen und die waidwunde Sau schneidig stellen. Andernfalls verdienen sie nicht die Bezeichnung „Brauchbare Jagdhunde“ und der Anspruch „waidgerecht zu jagen“ bleibt leeres Gerede. Mit meiner letzten Hündin: „Wila“, habe ich die hochgesteckten Zuchtziele weitgehend erreicht und gefestigt und richtige Löns’sche Heidewachteltypen gezüchtet, die sich vor allem durch ein gleichförmiges Erscheinungsbild und durchwegs, hervorragende jagdliche Anlagen und Leistungen auszeichnen. Alle Nachkommen aus den X-,Y-, Z- und A II - Würfen sind Schimmel - überwiegend Hellschimmel. Die Hunde aus diesen Würfen sind überdurchschnittlich passioniert, absolut wesensfest, mit robuster Gesundheit ausgestattet und ca. 2/3 jagen spurlaut, sie haben wenigstens einen sehr guten Formwert bei mittlerer Schulterhöhe und oft ein vorzügliches Gebrauchshaar. Die Raubzeug- und die Wildschärfe ist fest verankert. Fast alle Hunde, die die Möglichkeit haben, jagen stramm am Schwarzwild und viele haben bereits das LZ „S“ erworben. Viele Nachkommen dieser Hündin haben sich bisher zu top Jagdhunden entwickelt und einige auch zu hervorragenden Zuchthunden, was auch an ihren Zuchtwerten abzulesen ist. Mit den angepaarten Rüden, vor allem mit Andy Andelsky Hrad, der ebenfalls Innleit’n Blut führt, bin ich sehr zufrieden. Die überdurchschnittlichen jagdlichen Anlagen und Leistungsstärken wiegen vereinzelt aufgetretene körperlichen Unzulänglichkeiten mehr als auf. Es wurde aber leider auch wieder deutlich, dass solche triebstarke und passionierte Hunde nicht jeder erfolgreich führen kann. Siehe dazu auch: Zuchthündinnen / Wurfchronik Ein Grund für die züchterischen Erfolge ist die frühzeitige Erkenntnis gewesen, dass es ohne sachgerechte Ausbildung der jungen Hunde und deren Führer nicht geht - selbst hochveranlagte Welpen werden sich sonst nur selten zu hervorragenden Jagdhunden entwickeln. Seit dem ersten Wurf habe ich deshalb mit der positiven Prägung und Früherziehung der Welpen befasst. Welpenspiel- und Übungstage für Junghunde sind seit jeher eine Selbst- verständlichkeit gewesen. Einen weiteren Baustein für die züchterischen Erfolge sehe ich in der artgerechten Haltung und Aufzuchtbedingungen meiner Hunde. Ein instinktsicheres Verhalten der Welpen wird bereits in der „Wurfhöhle“ durch eine ebenso instinktsichere Zuchthündin geprägt. Dafür müssen aber die Umweltbe- dingungen stimmen. Bei uns haben die Hündinnen ihre Welpen ungestört in ihrer Wurfhütte gewölft. Je instinktsicherer eine Hündin ist, umso mehr geniest sie es wenn sie ungestört werfen kann. Der Mensch stört in der Regel mehr als er hilft. Ich bin der Meinung, wir dürfen unseren Jagdhunden keine „überbe-hütete und vermenschlichte“ Aufzucht überstülpen, die die Mutterhündin mehr stresst als entlastet. Nur wenn die Welpen in den ersten Lebenswochen ungestört mit ihrer Mutter heranwachsen können, werden sie sich zu instinktsicheren und „in sich ruhenden“ wesensfesten Jagdhunden entwickeln. Eine umfunktionierte „Küchenschublade“ als Wurfkiste inmitten eines belebten Wohnraumes wird den vorgenannten Ansprüchen sicher nicht gerecht.  Siehe dazu auch meine Ausführungen unter Zucht: Vom Welpen zum Jagdgebrauchshund, Aufzucht, Prägung usw.  …   Wegen der frühzeitigen Einbindung in die KlM- Verbandsarbeit, aber auch der Einsicht folgend, dass es einem einzelnen Züchter, mit relativ wenigen Würfen, auf Dauer kaum gelingen kann, nennenswerte Zuchterfolge zu erzielen, habe ich mich um die Entstehung einer losen Züchtergemeinschaft mit gleichen Zielsetzungen bemüht, die bis heute besteht und funktioniert. Von mir wurde kein einziger Welpe an einen Nichtjäger verkauft, obwohl es Interessenten gegeben hätte, die sogar bereit waren den doppelten  Welpenpreis zu bezahlen. Lediglich vier Hunde wurden später an Nichtjäger weiterverkauft. Wenigstens bei der Hälfte dieser Hunde war fehlender Sachverstand bzw. Trägheit der Welpenerwerber der eigentliche Grund, warum sich diese nicht zu „Brauchbaren Jagdbrauchhunden“ entwickeln konnten.  Neid und Missgunst unter den Züchtern und leider auch Verbandsfunktionären sind so alt wie der Verein besteht. Schon unsere Altvorderen beklagten diese unschöne aber scheinbar nicht auszurottende Untugend. Auch ich habe in all den Jahren mein „Fett“ abbekommen. Das war zwar lästig, es hat mich aber nicht daran gehindert meinen Weg zu gehen. Es ist schon erstaunlich welche „Blüten“ die neidgeplagte Fantasie dieser Neider treibt. Dies ist umso unverständlicher, als die eigenen Hunde dadurch nicht besser werden und die Quellen solcher „Neuigkeiten“ nicht verborgen bleiben. Der jahrzehntelange Streit um den richtigen Weg in der KlM-Zucht, vor allem um eine ehrliche und konsequente jagdliche Leistungszucht, haben mir Anerkennung aber auch Anfeindungen beschert. Letztlich war es die Klasse meiner Hunde die mich bewogen hat, trotz aller Querelen der Rasse treu zu bleiben. Es würde zu weit führen alle erzielten Prüfungserfolge aufzulisten; u.a. waren B-HZP- Sieger, B-VGP-Sieger, und Int.- VGP-Sieger darunter. Insbesondere freut mich die einmalig große Anzahl der Hunde die „eine Meisterprüfung“ (VGP) bestanden haben. Es ist für einen Züchter immer erfreulich wenn sich solche Erfolge einstellen. Ein Blick in die Wurfchronik, in die Auflistung meiner VGP-Hunde und meiner eigenen Zuchthunde soll stellvertretend genügen. Zu meiner großen Freude werden meine züchterischen Bestrebungen von einigen jungen Züchterinnen und Züchtern fortgeführt, so dass auch in Zukunft passionierte Jäger ebenso passionierte „Heidewachtelwelpen“ aus der Innleit’n – Linie erwerben können. Dezember 2017 Rupert Reininger
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Rückblick auf 40 Jahre KlM v. der Innleit´n

Rückblick auf 40 Jahre KlM v.d. Innleit´n - Link einfach anklicken (Kompletttversion) - oder direkt lesen (Auszug): Rückblick auf 40 Jahre KlM Zucht im Zwinger von der Innleit’n. Am 23.10.1977 ist der A Wurf von der Innleit’n gefallen, am 18.10.2015 der A II-Wurf, mit dem meine aktive Züchtertätigkeit endet. Mein junger Rüde, Asco II v. d. Innleit’n, lässt mich aber hoffen auch in Zukunft züchterisch tätig zu sein. Nachdem ich am 06.12.2017 mein vierzigjähriges Zwingerjubiläum feiern konnte und nun die Nachkommen meines letzten Wurfes ihre jagdliche Ausbildung und Prüfungen weitgehend abgeschlossen haben, möchte ich einen kleinen Rückblick und Bilanz meiner züchterischen Tätigkeit ziehen. Meine züchterischen Bestrebungen standen von Anfang an unter dem Motto: Jäger züchten mit praxis- und prüfungsbewährten Hunden nur für Jäger! Von Beginn an war es mein erklärtes Zuchtziel, den KlM als vielseitig ver-wendbaren Vollgebrauchshund zu züchten, mit dem alle bei uns vorkommen-den Wildarten bejagt und waidgerecht nachgesucht werden können. Der angestrebte Universaljagdgebrauchshund sollte aufgrund seiner jagdlichen Veranlagung und Intelligenz bei sachgerechter Ausbildung und Führung allen Anforderungen der Jagdpraxis genügen. Die VGP ist für mich die wichtigste Zucht- und Jagdeignungsprüfung. Eine solide Ausbildung und das Bestehen einer VGP gewährleisten eine vielseitige Ausbildung und Basis für die Jagdpraxis. Hierbei zeigt sich, ob ein Jagdhund die erforderlichen Anlagen und Leistungen erbringt, ob er mit einem stabilen Nervenkostüm ausgestattet ist und sich neben der Jagdeignung auch als möglicher Zuchthund präsentiert. Ein Hund ohne bestandene VGP ist kein qualifizierter Zuchthund! Eine jährlich stattfindende B-VGP würde der gesamten KlM-Zucht zu einem erheblichen Leistungsschub verhelfen. Der von mir angestrebte regionale KlM-Schlag (Heidewachtelschlag) sollte insbesondere: · Für alle Arbeiten vor und nach dem Schuss, vielseitig verwendbar sein              und spurlaut jagen, · Talent für die Schweißarbeit haben – vor allem für die Rehwildnachsuche, · ausreichende Wild- und Raubzeugschärfe, verbunden mit Wesensfestigkeit aufweisen, · bei guter körperlicher Substanz seine Mittelgröße beibehalten und · eine robuste Gesundheit haben            und neuerdings auch für die Schwarzwildbejagung brauchbar sein. Jeder meiner Zuchthunde musste als viel bejagter Gebrauchshund sein Können ständig unter Beweis stellen. So habe ich mit meinen Zuchthündinnen über 500 schwierige Rehwildnachsuchen und mehrere Nachsuchen auch auf Schwarz- und Rotwild erfolgreich durchgeführt. Neben der Bewährung in der jagdlichen Praxis halte ich es, insbesondere aus Gründen der züchterischen Ehrlichkeit für selbstverständlich und unverzichtbar, die Zuchthunde auf Zucht- und Gebrauchsprüfungen zu führen und die diversen Leistungszeichen des JGHV zu erwerben, um so deren Leistungsfähigkeit und Zuchttauglichkeit offenzulegen. Gerade die Erkenntnisse aus der Epigenetik bestätigen, wie wichtig es ist, alle jagdrelevanten Gene unserer Jagdhunde über viele Generationen hinweg regelmäßig in der Jagdpraxis zu aktivieren. Alle Zuchthündinnen wurden von klein auf jagdlich geführt und haben die Praxis kennengelernt, damit waren sie nach den Prüfungen bereits für den Jagdgebrauch einsetzbar und durften bis zu ihrem Lebensende jagen. Für mich war es nie ein Widerspruch jagdliche Leistungen auf hohem Niveau und Spitzenleistungen auf Prüfungen zu vereinen. Um das zu beweisen, habe ich meine Zuchthündinnen oft nach dem sie sich in der jagdlichen Praxis und diversen Prüfungen bereits bewährt hatten, nochmals auf Internationalen Verbandsgebrauchsprüfungen, Verbandsschweißprüfungen usw. geführt. Voraussetzung dafür ist kontinuierliches, konsequentes und leistungs-förderndes Führen in der Jagdpraxis. Und nur so können diese Leistungen auch bis ins hohe Alter jederzeit abgerufen werden. Es ist mir eine große Genugtuung, dass es mir gelungen ist eine durchgezüchtete Mutterlinie aufzubauen, die bis heute Bestand hat. Je mehr ich mich mit den züchterischen Belangen befasst habe, war für mich erkennbar, dass ich meine Zuchtziele am sichersten mit kontinuierlicher Linienzucht erreichen kann. Nach Abwägung der Risiken und Chancen habe ich bewusst diese Zuchtmethode gewählt. Die Entstehungsgeschichte vieler Tierrassen zeigt, dass die größten Zuchtfortschritte mit Linienzucht erreicht wurden. Gerade so unverzichtbare Eigenschaften wie Raubzeugschärfe, Spurlaut usw., die vielen Zuchttieren der Rasse fehlen, lassen sich damit festigen und zuverlässiger weitervererben. Eine sehr gute Kenntnis der Eigenschaften der Elterntiere und deren selbstkritische Beurteilung sind dafür allerdings Voraussetzung. Siehe dazu auch: Zucht / Abstammungsnachweise Eine ausreichende Wild und Raubzeugschärfe sind für einen „Brauchbaren Jagdhund“ unverzichtbar. Diese Hunde müssen ein krankes Reh niederziehen und abtun, den kranken Fuchs abwürgen und die waidwunde Sau schneidig stellen. Andernfalls verdienen sie nicht die Bezeichnung „Brauchbare Jagdhunde“ und der Anspruch „waidgerecht zu jagen“ bleibt leeres Gerede. Mit meiner letzten Hündin: „Wila“, habe ich die hochgesteckten Zuchtziele weitgehend erreicht und gefestigt und richtige Löns’sche Heidewachteltypen gezüchtet, die sich vor allem durch ein gleichförmiges Erscheinungsbild und durchwegs, hervorragende jagdliche Anlagen und Leistungen auszeichnen. Alle Nachkommen aus den X-,Y-, Z- und A II - Würfen sind Schimmel - überwiegend Hellschimmel. Die Hunde aus diesen Würfen sind überdurchschnittlich passioniert, absolut wesensfest, mit robuster Gesundheit ausgestattet und ca. 2/3 jagen spurlaut, sie haben wenigstens einen sehr guten Formwert bei mittlerer Schulterhöhe und oft ein vorzügliches Gebrauchshaar. Die Raubzeug- und die Wildschärfe ist fest verankert. Fast alle Hunde, die die Möglichkeit haben, jagen stramm am Schwarzwild und viele haben bereits das LZ „S“ erworben. Viele Nachkommen dieser Hündin haben sich bisher zu top Jagdhunden entwickelt und einige auch zu hervorragenden Zuchthunden, was auch an ihren Zuchtwerten abzulesen ist. Mit den angepaarten Rüden, vor allem mit Andy Andelsky Hrad, der ebenfalls Innleit’n Blut führt, bin ich sehr zufrieden. Die überdurchschnittlichen jagdlichen Anlagen und Leistungsstärken wiegen vereinzelt aufgetretene körperlichen Unzulänglichkeiten mehr als auf. Es wurde aber leider auch wieder deutlich, dass solche triebstarke und passionierte Hunde nicht jeder erfolgreich führen kann. Siehe dazu auch: Zuchthündinnen / Wurfchronik Ein Grund für die züchterischen Erfolge ist die frühzeitige Erkenntnis gewesen, dass es ohne sachgerechte Ausbildung der jungen Hunde und deren Führer nicht geht - selbst hochveranlagte Welpen werden sich sonst nur selten zu hervorragenden Jagdhunden entwickeln. Seit dem ersten Wurf habe ich deshalb mit der positiven Prägung und Früherziehung der Welpen befasst. Welpenspiel- und Übungstage für Junghunde sind seit jeher eine Selbst-verständlichkeit gewesen. Einen weiteren Baustein für die züchterischen Erfolge sehe ich in der artgerechten Haltung und Aufzuchtbedingungen meiner Hunde. Ein instinktsicheres Verhalten der Welpen wird bereits in der „Wurfhöhle“ durch eine ebenso instinktsichere Zuchthündin geprägt. Dafür müssen aber die Umweltbe-dingungen stimmen. Bei uns haben die Hündinnen ihre Welpen ungestört in ihrer Wurfhütte gewölft. Je instinktsicherer eine Hündin ist, umso mehr geniest sie es wenn sie ungestört werfen kann. Der Mensch stört in der Regel mehr als er hilft. Ich bin der Meinung, wir dürfen unseren Jagdhunden keine „überbe-hütete und vermenschlichte“ Aufzucht überstülpen, die die Mutterhündin mehr stresst als entlastet. Nur wenn die Welpen in den ersten Lebenswochen ungestört mit ihrer Mutter heranwachsen können, werden sie sich zu instinktsicheren und „in sich ruhenden“ wesensfesten Jagdhunden entwickeln. Eine umfunktionierte „Küchenschublade“ als Wurfkiste inmitten eines belebten Wohnraumes wird den vorgenannten Ansprüchen sicher nicht gerecht.  Siehe dazu auch meine Ausführungen unter Zucht: Vom Welpen zum Jagdgebrauchshund, Aufzucht, Prägung usw.  …   Wegen der frühzeitigen Einbindung in die KlM-Verbandsarbeit, aber auch der Einsicht folgend, dass es einem einzelnen Züchter, mit relativ wenigen Würfen, auf Dauer kaum gelingen kann, nennenswerte Zuchterfolge zu erzielen, habe ich mich um die Entstehung einer losen Züchtergemeinschaft mit gleichen Zielsetzungen bemüht, die bis heute besteht und funktioniert. Von mir wurde kein einziger Welpe an einen Nichtjäger verkauft, obwohl es Interessenten gegeben hätte, die sogar bereit waren den doppelten  Welpenpreis zu bezahlen. Lediglich vier Hunde wurden später an Nichtjäger weiterverkauft. Wenigstens bei der Hälfte dieser Hunde war fehlender Sachverstand bzw. Trägheit der Welpenerwerber der eigentliche Grund, warum sich diese nicht zu „Brauchbaren Jagdbrauchhunden“ entwickeln konnten.  Neid und Missgunst unter den Züchtern und leider auch Verbandsfunktionären sind so alt wie der Verein besteht. Schon unsere Altvorderen beklagten diese unschöne aber scheinbar nicht auszurottende Untugend. Auch ich habe in all den Jahren mein „Fett“ abbekommen. Das war zwar lästig, es hat mich aber nicht daran gehindert meinen Weg zu gehen. Es ist schon erstaunlich welche „Blüten“ die neidgeplagte Fantasie dieser Neider treibt. Dies ist umso unverständlicher, als die eigenen Hunde dadurch nicht besser werden und die Quellen solcher „Neuigkeiten“ nicht verborgen bleiben. Der jahrzehntelange Streit um den richtigen Weg in der KlM-Zucht, vor allem um eine ehrliche und konsequente jagdliche Leistungszucht, haben mir Anerkennung aber auch Anfeindungen beschert. Letztlich war es die Klasse meiner Hunde die mich bewogen hat, trotz aller Querelen der Rasse treu zu bleiben. Es würde zu weit führen alle erzielten Prüfungserfolge aufzulisten; u.a. waren B-HZP-Sieger, B-VGP-Sieger, und Int.-VGP-Sieger darunter. Insbesondere freut mich die einmalig große Anzahl der Hunde die „eine Meisterprüfung“ (VGP) bestanden haben. Es ist für einen Züchter immer erfreulich wenn sich solche Erfolge einstellen. Ein Blick in die Wurfchronik, in die Auflistung meiner VGP-Hunde und meiner eigenen Zuchthunde soll stellvertretend genügen. Zu meiner großen Freude werden meine züchterischen Bestrebungen von einigen jungen Züchterinnen und Züchtern fortgeführt, so dass auch in Zukunft passionierte Jäger ebenso passionierte „Heidewachtelwelpen“ aus der Innleit’n – Linie erwerben können. Dezember 2017 Rupert Reininger
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